Mein neues Kinderbuch ist da!
Es heißt „Tom ruft den Hubschrauber“ und erzählt die Geschichte von Tom, der gemeinsam mit seiner Mama Bergsteigen geht. Doch Bergsteigen ist anstrengend. Und langweilig. Darum beschließt Tom einen Hubschrauber zur Hilfe zu rufen, der ihn zurück ins Tal bringen soll.

Doch statt des Hubschraubers trifft Tom einen Mann namens Bert. Bert sieht aus wie ein Berg. Und Bert verrät Tom ganz schön viel spannendes übers Bergsteigen. Sie sehen sogar ein Murmeltier. Gemeinsam mit Bert lernt Tom auch, warum eine Hubschrauber-Landung auf dem Berg keine gute Idee wäre, solange es keinen Notfall gibt.
Tom findet Freude am Bergsteigen. Und auch seine Mama lernt etwas dazu. Eine Geschichte, die den gemeinsamen Wanderurlaub noch schöner machen soll. Für Kinder ab vier Jahren.
Das Buch gibt es jetzt zum Beispiel hier zu kaufen. Es kann aber auch in jeder Buchhandlung oder direkt bei mir bestellt werden. Wer direkt bei mir bestellt, bekommt das Buch mit Widmung und Brief zugeschickt!
„Tom ruft den Hubschrauber“-Ausmalbilder
Hier findest Du einige Ausmalbilder passend zum Buch. Du kannst sie gerne ausdrucken und anmalen. Unter den Bildern findest Du einige alternative oder ergänzende Handlungsstränge – was haben die Figuren eigentlich gemacht oder gedacht, während Tom seine Geschichte erlebt hat? So könnte es zum Beispiel gewesen sein. Viel Spaß damit!


„Die Mama muss ganz schön aufgeregt sein“, denkt Tom, während sie mit der Seilbahn hochfahren. Ganz schön hoch sogar. Auf über 1.500 Meter. „Sie hält sich nämlich ganz doll an mir fest.“
„Der arme Tom“, denkt die Mama währenddessen, „hoffentlich hat er hier oben keine Angst. Besser ich halte ihn gut fest.“
Und so passen die beiden gut aufeinander auf.
Ist ja oft so, dass sich nicht nur die Mama um das Kind kümmert. Sondern auch das Kind um die Mama. Oder?
„9.997, 9.998, 9.999 … und … 10.000!“
Bergsteieger Bert zählt auf dem Weg den Berg hinauf seine Schritte.
„10.000 Schritte, das ist eine reife Leistung“, findet er.
Dann bleibt Bert kurz stehen und lässt seinen Blick schweifen.
„Doch“, denkt er. „Ist schön hier. So wie gestern.“
Heute ist Bert irgendwie ein kleines bisschen langweilig.
Wenn er doch nur etwas besonderes erleben würde…


„Ähm, Frau Kapitänin“, sagte der Co-Pilot.
„Ja, Herr Vize-Kapitän“, antwortete die Pilotin.
„Ich glaube, ähm“, fuhr er fort, „wir werden gerufen.“
Dabei deutete er auf einen kleinen Jungen, der auf eine Wiese hoch oben in den Bergen steht und ganz laut: „Hallo!“ ruft.
Die Pilotin drückt daraufhin auf einen Knopf.
Damit schaltet sie einen Lautsprecher an, über den sie Durchsagen an die Passagiere ihres Flugzeuges richten kann: „Verehrte Reisende, schauen Sie bitte einmal aus dem Fenster. Da steht ein Junge, der ruft uns. Tut uns leid, aber wir können doch nicht in den Urlaub fliegen. Wir müssen Notlanden und herausfinden, was der Junge will.“
„Ich habe Hunger“, dachte das Murmeltier und kroch aus seinem Bau auf die weite, grüne Wiese hoch oben in den Bergen.
Wer Hunger hat, der will etwas essen – aber nicht gefressen werden. Das ist eine der ersten Lexionen, die Murmeltiere von ihren Murmeltiereltern lernen.
Deswegen sah sich das Murmeltier auf der Wiese angekommen erst einmal gut um. Wie ein Kind im Straßenverkehr: Links ist frei, rechts ist frei, noch einmal links –
Halt, stop! – wieso schreit denn da ein Kind?!
Das kann das Murmeltier natürlich nicht wissen und zack, hoppelt es zurück in seine Höhle. Auch nicht schlimm. Da hatte es nämlich noch ein paar Vorräte versteckt.



PS: Ich freue mich, wenn Du mir Deine ausgemalten Bilder zeigst!